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Pyrmont 01 c

Titel

Die Grafschaft Pyrmont mit den umliegenden Hannoverischen, Braunschweig(ischen) und Lippischen auch Paderbornischen Graenzlaendern (Wiederholung des Titels auf Französisch)

Breite mal Höhe des Kartenbildes bis zum äußeren Rahmen, gerundet auf 0,5 cm

56 x 45,5

Autor, Vorlagen, Entstehungszeit

1752 angeblich im Gelände gezeichnet und 1753 berichtigt von Hauptmann P.  A. Overheide; zur Nebenkarte oben links und zu Vorlagen siehe unter Anmerkungen

Drucktechnik

Kupferstich

Veröffentlichung

im „Atlas Geographicus Major“, Band 2 „Atlas Germaniae specialis“, bei Homännische Erben, Nürnberg nach 1753

Maßstäbe in cm bzw. Maßstabszahl

1¼  Wegstunden =  10,8

Ausrichtung nach

annähernd Norden

Rückseite

leer

Literatur

Christian Sandler: Johann Baptista Homann, die homännischen Erben, Matthäus Seutter und ihre Landkarten. Beiträge zur Geschichte der Kartographie, Amsterdam 1979 (Nachdruck und Zusammendruck der Aufsätze: Johann Baptista Homann, in Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin 21, 1886, S. 328 bis 384; Die homännischen Erben, in Zeitschrift für wissenschaftliche Geographie 7, 1890, S. 333 bis 355 und S. 418 bis 448; Matthäus Seutter und seine Landkarten, in Mitteilungen des Vereins für Erdkunde zu Leipzig, 1894, S. 3 bis 38), S. 129 Nr. 112, S. 138 (1752) – Markus Heinz: Modell eines Werkskataloges des kartographischen Verlages Homann, Homanns Erben und Fembo in Nürnberg (1702-1848). Band 1 Verlagsgeschichte, Beschreibung der Produkte, Methodik, Literaturliste. Band 2,1 und 2,2 Auszug aus dem Werksverzeichnis, Benutzungshinweise, chronologische Produktliste, Diss. Wien 2002, S. 268

Anmerkungen

Die Ansicht oben links geht, wie die Karte Pyrmont 01 b, auf Julius Ludwig Rothweil zurück, wie sie in von Johann Philip Seip: „Pyrmontische Mineral-Wasser …“ (siehe Karte Pyrmont 01 a) veröffentlicht wurde. Der Nachzeichner bzw. -stecher hat sogar dessen  Punkt P übernommen, der den Standort von Rothweil bei der Aufnahme des Geländes markiert. Die zitierte Veröffentlichung enthält einen “Prospect des Hoch fürstl. Waldeckischen Schlosses … wie solches von dem Punkt P praesentiret“. – Einige Ortschaften sind mit Personennamen versehen, denen zum Teil Wappen zugeordnet sind, wie zum Beispiel bei Bodenwerder „v. Münchhausen“ mit dem Mönch im Wappen. – Die Karte enthält einige Schlachtensymbole mit Jahreszahlen u. a. aus den letzten vorchristlichen Jahrzehnten, eine davon versehen mit dem Zusatz „Campus Idistavisus“ (Siehe hierzu Karte Deutschland 10). – Siehe auch Buch, S. 118/119